EIB - Gebäudetechnik mit dem Europäischen Installationsbus
Merkmale
- Höchster Komfort bei der Realisierung komplexer Gebäudesteuerungsfunktionen
- Einsetzbar vom Großobjekt bis zum Einfamilienhaus
- Realisierung komplexer Funktionen und Verknüpfungen nur durch Programmierung
- Flexibilität bei nachträglichen Funktionsänderungen
- Innerhalb Europas herstellerübergreifende Kompatibilität (über 100 Hersteller sind EIBA-konform)
- Die Zusammenführung der Standards Batibus, EHS (European Home System) und EIB unter dem Dach der Konnex Association gewährleistet eine breite Basis für die Gebäudeinstallationstechnik. Künfig existiert nur noch ein einheitlicher, von allen einschlägigen Herstellern unterstützter Standard.
Einsatzgebiete
- Beleuchtungssteuerungen
- Konstantlichtregelungen, Anwesenheitssimulationen
- Jalousie- und Rolladensteuerungen
- Einzelraumtemperaturregelungen in Verbindung mit Elektroheizungen oder motorisch getriebenen Thermostaten
- Kombination von Zeit, Temperatur und Helligkeit (z.B. Wintergartenbeschattung und Lüftung)
- Meldesysteme für Anlagenstatus in Industrieanlagen
- Visualisierung (Anzeige Anlagenstatus/Parameter per PC oder LCD-Tableau)
- Infrarotfernbedienung und Steuerung über Internet realisierbar
Technik
- Basiert auf einer Zweidrahtleitung (der Busleitung) zur Kommunikation aller Busteilnehmer
- Busteilnehmer sind z.B. Sensoren zur Aufschaltung vom Informationen auf den Bus oder Aktoren zur Ausführung vom Schaltvorgängen für die Leistungsverbraucher
- Jeder Busteilnehmer hat eine im System einmalige Adresse, über die er von anderen Busteilnehmern angesprochen werden kann
- Funktionalität des Gesamtsystems wird nach Aufbau der Installation durch Programmierung mittels einer Spezialsoftware (ETS) festgelegt
- Beim Aufbau einer EIB-Anlage sind je nach Größe verschiedene Hierarchieebenen realisierbar
- Ist mit Hilfe spezieller Schnittstellenmodule kombinierbar mit herkömmlichen Tastern aller Hersteller
Planung
- Jede EIB-Anlage erfordert eine durchdachte Planung, um die Vorteile effektiv nutzbar zu machen
- Basis bildet die Aufstellung der gewünschten Funktionalität der Anlage
- Für einen späteren Zeitpunkt geplante Nutzungsänderungen / Erweiterungen können und müssen bereits bei der Planung berücksichtigt werden
- Die Realisierung kann dann ohne Stemm- und Kabelverlegearbeiten erfolgen.
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